Keine Zeit!

Mein Blogbeitrag „Warum Zeitdruck mit MS (doch) nicht sein muss“ auf einblick.ms.persönlich.de

In diesem Beitrag geht es um das Zeitproblem, das mir erst seit der MS-Diagnose in dieser Form bekannt ist. Denn es ist so: Wenn auf einmal ehemals ganz selbstverständliche Dinge – zum Beispiel mein Kind tragen – nicht mehr verlässlich funktionieren, kommen die Fragen.

Neben den Fragen nach dem „Warum ich?“ geht es auch um die Zukunft. Denn die Multiple Sklerose ist eine unglaublich unvorhersehbare Erkrankung. Entweder es bleibt mit ihr eine sehr lange Zeit (Für immer?) so relativ gut, wie es mir mit ihr gerade geht. Oder es sind plötzlich mehr und mehr Einschränkungen da: In den Beinen oder Armen zum Beispiel – wer spielt denn dann mit meinen Kindern auf dem Spielplatz?

Oder im Kopf: Wer arbeitet dann für mich und wie kann meine Existenz bestehen bleiben? Oder Zahlreiches mehr …

Und weil all dies und vieles Weitere über Nacht zu deinem wahren schrecklichsten Albtraum werden kann, beginnst du zu überlegen: Was wollte ich schon immer machen und sollte es tunlichst sofort tun, da die Zeit knapp wird? Da sind sooo viele Sachen. Die jetzt gehen. Und morgen vielleicht nicht mehr.

Als ich meinen Beitrag  „Keine Zeit“ für einblick.ms-persönlich geschrieben habe, kam ich ins Grübeln. Ist das eigentlich wirklich so? Wie ist es eigentlich tatsächlich bei mir, nach einem gründlichen Realitätscheck? Das Ergebnis: Ich habe rein faktisch nichts verändert seit der MS-Diagnose. Und das ist, unfassbar, aber wahr, GAR NICHT SCHLIMM! Dann bin ich eben eine Mama mit MS, die einfach ganz alltägliche Dinge auf einmal viel mehr schätzt …

Du willst die Hintergründe wissen? Dann lies meinen ganzen Beitrag „Warum Zeitdruck mit MS (doch) nicht sein muss

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